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| S y l t | |||||||||
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| Die Insel der
Schönen und Reichen ...
ich war da! Reich bin ich nicht geworden ... Die Reize dieser Insel sind keusch und karg und lenken den Sinn auf Rum (Thomas Mann) . | |||||||||
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Die
größte nordfriesische Insel (99 qkm) mit dem fast 40
km langen Brandungsstrand an der
Westküste ist über den Hindenburgdamm zu
erreichen (Auto-Verladung in
Niebüll). Die Landschaft der beliebtesten deutschen Ferieninsel, die an ihrer schmalsten Stelle nur 550 m breit ist, wird geprägt von weiten Heide- und Dünengebieten, die im Norden und Süden an den Steilküsten eine Höhe von über 25 m erreichen. ![]() Ich war das erste Mal mit meinen Eltern und meiner Urgroßmutter um 1955 hier (Westerland), so habe ich einen ganz guten Vergleich zu heute, wo meine beiden Mädels beide für eine Saison 2006 im Restaurant-Service dort gearbeitet haben. "Zu meiner Zeit" gab es auch noch die "Inselbahn" auf der Nord-Süd-Achse, ein damals von einem Borgward-LKW angetriebenes Schienenfahrzeug. Quartier hatten wir damals im "Hotel Kiefer" genommen; heute befindet sich dort die "Deutsche Bank" in einem geschmackvollen mehrstöckigen Quader-Bau. |
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Westerland: Mit dem 7 km langen Badestrand und der 2,5 km langen Kurpromenade ist das internationale Seebad, das bereits seit 1855 Nordseeheilbad ist, zugleich der gesellschaftliche und kulturelle Mittelpunkt der Insel, in der Innenstadt findet man eine hübsche Fußgängerzone, die mit der Friedrichstraße das Zentrum bildet. | ||||||||
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Nach
meinem unmaßgeblichen Dafürhalten eine Versammlung
der größten Bausünden, und in
der Innenstadt findet nicht nur während der Saison
der alte deutsche Ausdruck
"Maulaffen feilhalten" eine würdige
Entsprechung. Erstaunlich ist, vor allem in der Friedrichstraße, schon die Ausrichtung der Sitzplätze sowohl im Innen- als auch Außenbereich zur Ermöglichung eines möglichst bequemen und dummdreisten Gaffens. Positiv ist, daß man hier auch gut und preiswert essen kann, zum Teil jedoch in vermutlich ehemaligen Kfz.-Garagen, so extrem ist teilweise der Platz ausgenutzt. Wer sich für etwas besonderes hält, darf natürlich gern in besonderen Restaurants zu ganz besonderen Preisen Hof halten. |
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| Ab
Mai werden verschiedene Führungen angeboten, z. B. zur
Geschichte Westenlands. Sehenswert sind die alte Dorfkirche St. Niels von 1634 mit dem spätgotischen Altar aus dem 15. Jahrhundert und der Friedhof für unbekannte Seeleute. |
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![]() List: Das nördlichste deutsche Seebad besitzt einen 6 km langen Badestrand am offenen Meer. Die Nordspitze von Sylt, der so genannte "Ellenbogen" mit dem Königshafen, den beiden Leuchttürmen und den Wanderdünen, steht unter Naturschutz. Auf Grund des Badeverbots, wegen der starken Strudel besteht hier Lebensgefahr, lassen sich Tümmler und Seehunde besonders gut beobachten (an West- und Ostküste ist das Baden gefahrlos möglich.) Die Biologische Station veranstaltet regelmäßig Führungen mit Informationen zur heimischen Flora und Fauna. Der Königshafen zwischen List und Ellenbogen ist ein ideales Surfrevier. Vom Hafen aus starten Hochsee-Angelfahrten, und kleine Gäste können das Puppentheater besuchen. |
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Sylt Ost: Am kontrastreichen Wattenmeer liegen
die Ostdörfer der Insel: Archsum, Morsum. Keitum, Munkmarsch und Tinnum. In den historischen Kirchen in Morsum und Keitum sind die wöchentlichen Konzerte kulturelle Höhepunkte (St.-Martin-Kirche: von Juni bis Sept. jeweils sonntags, 20.30 Uhr; St.-Severin-Kirche: ganzjährig mittwochs um 20.15 Uhr). Auf dem angrenzenden Friedhof befinden sich imposante Grabplatten aus dem 18. und 19. Jahrhundert. |
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Lohnenswert sind Besuche im
Heimalmuseum und im Tiergarten. Archsum ist nicht nur während der Rapsblüte wunderschön; vor allem für die Urlauber, die etwas abseits vom Trubel suchen, sind die Gemeinden aus Sylt-Ost ein Tip. |
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Keitum, der wohl schönste Ort der
ganzen Insel, besticht durch seine vielen alten Friesenhäuser,
darunter bis zu 300 Jahre alte Kapitänshäuser mit
wunderschönen Gärten. Kann ich nur bestätigen, darüberhinaus ist man hier "entre nous" und etwas abseits vom eisfressenden Pöbel im Butterfahrt-Outfit ;-)) Eine empfehlenswerte und preiswerte Ferienwohnung gab es hier beim "Schulmeister". |
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Hörnum: An der Südspitze der
Insel liegt inmitten einer herrlichen Dünenlandschaft
der gemütliche
Badeort und jüngste der Sylter Gemeinden. Durch den Bau des Hömumer Hafens war man nicht mehr auf die Gezeiten angewiesen und es konnten auch Schiff-Fahrten zu den Nachbarinsein Amrum und Föhr angeboten werden. Als Ausflugsziel lässt sich das Naturkundliche Zentrum empfehlen. Hier wird das Naturschutzgebiet Wattenmeer anschaulich erklärt und es werden Wattwanderungen angeboten. Vom Anleger der Seebäderschifffahrt gehen regelmäßig Schiffe nach Helgoland. |
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Kampen: Am 25 m hohen Roten Kliff liegt in
reizvoller Umgebung der moderne Badeort mit dem 6 km langen
Sandstrand. Kampen ist wohl die bekannteste Sylter Gemeinde. Als Treffpunkt der "Reichen und Schönen" wurde der Ort in den 50er und 60er Jahren, nicht zuletzt durch die berühmte Buhne 16 (FKK-Strand) und den Strönwai (auch Whiskymeile genannt), zum In-Treffpunkt des Jet-Sets. |
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![]() | Seit 1913 dürfen
hier nur reetgedeckte Häuser gebaut werden. Eine traumhafte, unter Naturschutz stehende Dünenlandschaft lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. ... und ist derart eng vollgepflastert mit wunderhübschen Reetdachhäusern in der Kategorie ab € 2 Mio. aufwärts, so daß sich einem hier unwillkürlich der Ausdruck "sozialer Wohnungsbau für Begüterte" aufdrängt. | ||||||||
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Rantum: An der schmalsten Stelle der Insel
verfügt das kleine Familienbad über einen 6
km langen Hochseestrand, im Ortskern fallen die wunderschönen Reetdachhäuser auf. Das 400 ha umfassende Dünengebiet Rantums steht komplett unter Naturschutz. Nördlich des Ortes liegt das Seevogelschutzgebiet im eingedeichten Rantumer Becken. Ursprünglich kurz vor dem 2. Weltkrieg als zentraler Platz für Wasserflugzeuge errichtet, stellte man das Gebiet 1962 als Vogelschutzgebiet ebenfalls unter Naturschutz. |
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Freizeit: Segelschule,
Dampferfahrten, Hochsee-Angeln. Puppentheater. Konzerte. In Rantum ging der Sage nach die Meeresgestalt Ekke Nekkepenn an Land. Seit 1993 sprudelt in den Dünen eine Mineralquelle. In Rantum liegt auch der kleinste der 4 Sylter Häfen. | ||||||||
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Morsum: Wenn
man vom Festland mit der Bahn über den Hindenburgdamm auf die Insel kommt, ist die![]() erste Station Morsum, ein pittoreskes Dörfchen auf der "ruhigen" Seite. |
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Anregungen, Kommentare & Fanpost bitte per email an: oompoop@freenet.de |
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