| ... | | | |
| . | . | Oom Poop & Konsorten • Home
• Story • Fotos • Files
•
Markt • Dinner • Project • • Impressum • Gästebuch • Start • | |
 |
|
<Ende> Schluß -
<Pos1> Anfang -
<Strg>+<+> größer
- <Strg>+<-> klein - <F11> Zoom |
 |
| . | | | |
| | D
I N N E R | |
| . | | | |
| ... | | | |
| | Die Darstellung dieser Seiten ist optimiert für einen 22-Zoll-Bildschirm und eine Auflösung von 1280x768 | |
| ... | | | |
|  | Hier ist Schmalhans
Küchenmeister , d.h., es geht um das preiswerte
Zubereiten von schmackhaften Mahlzeiten für die "Unterschicht". Die folgenden
Rezepte sind teilweise aus den "guten alten" Zeiten und "über
Nacht eingeweichte" Bohnen können auch ganz
einfach - und darüberhinaus
preiswerter - aus schnöden Discounter-Dosen genommen werden.
| |
| . | | | |
|
 |
Französischer
Bauerntopf 250 g weiße
Bohnen, 200 g durchwachsener Speck, 500 g
grüne
Bohnen, 2 Mohren, 500 g Kartoffeln, l
Knoblauchzehe, Thymian, Salz,
Pfeffer, 1 Lorbeerblatt, Petersilie. Eingeweichte Bohnen mit dem
Einweichwasser und Speckscheiben etwa 40
Minuten kochen. Geputzte,
kleingeschnippelte Bohnen und
Möhrenscheiben zugeben. Kartoffeln
schälen, in
Würfel
schneiden und zu dem Gemüse geben. Mit geriebener Knoblauchzehe,
Thymian, Salz, Peffer und Lorbeerblatt würzen; eventuell noch
etwas Wasser zugießen und den Eintopf noch 25 Minuten garen. Mit
Petersilie bestreuen. |
|
| . | | | |
|
|
Himmel
und Erde 750 g Kartoffeln, 500 g
säuerliche Äpfel, Salz,
Zucker,
Majoran, 100 g Räucherspeck, 4 Zwiebeln, 4 dicke
Scheiben
Blutwurst. Kartoffeln und Äpfel waschen,
schälen und
in
Würfel schneiden. In einen Topf geben und mit gut einem
viertel Liter Salzwasser auf
kleiner Flamme garen. Kartoffeln und
Äpfel
gut zerstampfen, salzen und mit Zucker und
Majoran würzen.
Speckwürfel ausbraten, Zwiebelringe darin bräunen. Blutwurstscheiben von beiden Seiten anbraten und zusammen mit Speck und
Zwiebeln auf dem Kartoffelbrei anrichten. |
|
| . | | | |
|
|
Kartoffel-Speck-Pfanne 750 g Kartoffeln, 500 g
Porree, 5 g Butter, 0,25 l
Fleischbrühe
(Würfel), 200 g magerer Speck,
Gewürze (Salz,
Pfeffer,
Edelsüß-Paprika, Majoran), 250 g Tomaten. Beilage:
Endiviensalat. Kartoffeln in Salzwasser 20
Minuten garen, pellen, abgekühlt
in
Scheiben schneiden, Porreestücke in
Butter andünsten.
Brühe zugießen, 15 Minuten garen; Speckwürfel ausbraten. Kartoffeln
zugeben, braun braten, würzen. Abgetropften
Porree und Tomatenachtel untermischen.
Mit Petersilie bestreut
servieren. |
|
| . | | | |
|
|
Steckrübeneintopf
mit Porree 375 g magerer
Schweinebauch, 1 Eßl. Öl, 1 kg
Steckrüben, 1,5 l Fleischbrühe (Würfel),
Gewürze
(Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker), 500 g Kartoffeln, 250 g Porree, 1 Bund
Petersilie. Fleischwürfel in Öl anbraten. Steckrübenstreifen mit andünsten. Fleischbrühe
zugießen. Würzen, 40 Minuten garen.
Kartoffelwürfel und Porreeringe noch 20 Minuten mitkochen.
Nochmals würzen.
Petersilie
zugeben. |
|
| . | | | |
|
|
Teltower
Rübchen mit Wurst 750 g Teltower
Rübchen, 30 g Margarine, 1 Zwiebel, 0,25 l
Fleischbrühe (Würfel), 0,25 l Milch, Salz,
Pfeffer,
25 g
Mehl, 250 g Cabanossi-Wurst, 1 Bund Petersilie. Beilage:
Salzkartoffeln. Gemüse putzen,
waschen, in Streifen schneiden.
In
Margarine mit Zwiebelwürfeln andünsten.
Fleischbrühe und
Milch zugießen. Salzen, pfeffern, 20 Minuten garen. Soße
mit angerührtem Mehl binden. Wurststücke miterhitzen.
Gehackte Petersilie zugeben. |
|
| . | | | |
|
|
Schlesischer
Mohnauflauf 0,5 l Milch, 100 g Zucker,
4 Eßl. Rum, 250 g gemahlener Mohn,
50
g Rosinen, 50 g gehackte Mandeln, l
Eßl. Zitronensaft, 4
Eier, 1
Paket Zwieback, Butter. Beilage:
Vanillesoße. Milch und
Zucker
aufkochen und zusammen mit dem Rum über den Mohn gießen; gewaschene Rosinen, Mandeln
und Zitronensaft zugeben. Eigelb unter den Mohnbrei rühren
und den steifgeschlagenen Eischnee unterheben. Mohnbrei und Zwieback
abwechselnd in eine gefettete Auflaufform
füllen. Den Auflauf bei Mittelhitze
40 Minuten backen.
|
|
| . | | | |
|
|
Sauerfleisch (nach Mathilde Eschweiler) 1000g dicke Rippe (je nach
Angebot geht auch Kasseler Nacken sehr gut!), weiße Gelatine,
Essig, Nelken, Lorbeerblätter, schwarze
Pfefferkörner, Salz, Zwiebeln,
Pimentkörner, Gewürznelken, Zucker Fleisch
in Streifen
schneiden und evtl. von der Schwarte befreien; besser ist es, die
Schwarte mitzukochen, da dadurch noch Quasi-Gelatine gebildet wird. 1 1/2 Liter Wasser mit 3
Lorbeerblättern, Salz, 2 großen Zwiebeln, 10 Pfeffer- körnern, 5
Pimentkörnern. 3 Gewürznelken und 2 EL Essig
aufkochen. Das Fleisch hineingeben und
auf kleiner Flamme langsam garen lassen. Nach 90 Minuten das Fleisch
herausnehmen und in tellergerechte Stücke schneiden. Die
Kochflüssigkeit durchseihen und erkalten lassen. Fett
abschöpfen. Aufkochen mit neuen
Gewürzen (auf 1 Liter Flüssigkeit nimmt man 1/4 Liter Essig, 5 Nelken. 4
Lorbeerblätter, 10 schwarze Pfefferkörner, 5
Pimentkörner, 2 Teelöffel Salz,
2 Teelöffel Zucker} und gut durchziehen lassen. Durchseihen und nach
Vorschrift mit weißer Gelatine anrühren (siehe Packungsanweisung, teilweise ist
Körner-Gelatine deutlich preiswerter als Blätter!). Das Fleisch in eine
große Schüssel geben, nach Wunsch mit Petersilie oder Eierscheiben garnieren, mit
der Sülzflüssigkeit übergießen und
erkalten lassen. Dazu gips Bratzkartoffeln
:-)) |
|
| . | | | |
|  | Griechischer
Salat (nach Opifex) 3 große Paprika
(rot+grün+gelb), möglichst keine aus Spanien wg. der Belastung, zwei große
Zwiebeln (die violetten sehen gut aus!), Oliven ohne Stein (bei Penny gab es bereits
"gekräuterte" im Glas!), Schafskäse, für
eine etwas pikantere Note evtl. noch ein paar
zusätzliche Blauschimmel- Käse-Brösel, und natürlich
Knoblauch! Paprika entkernen und in
etwa streichholzgroße Stifte schneiden, Zwiebeln in hauchdünne ganze
Scheiben schneiden, Schafskäse in Würfel, dazu fertiges Salat-Dressing aus
Tüten (jawoll, ... keine French- oder American- Schmiere, einfach nur das Pulver mit etwas
Wasser und Öl verrühren, voilá !) Dazu gibt es meist, weil
wir sowieso beim Discounter sind, dünne und leicht angetoastete Scheiben von dem
genialen Krustenbrot (wir kaufen immer ein ganzes, schneiden es frisch auf und
frieren den Großteil ein). | |
| . | | | |
|
 |
Es ist angerichtet! Morgen, am Oster-Samstag, sind wir 7 Leute zum Oster-Brunch ... Bei 3 Knoblauchzehen und 2 großen violetten Zwiebeln werden wohl die Scheiben beschlagen ...
... ich habe auch noch fünf hellgrüne Spitzpaprika dazugeschnitten. |
|
| . | | | |
|
|
Die letzten Rezepte
sind aus unseren persönlichen Highlights. Nun, ich denke, eine Tasse Tee und
das ein oder andere Sandwich werden mir jetzt guttun ...
|
|
| . |
|
|
|
|
|
Bruschetta (für die italienischen Momente im Leben) Über
Herkunft, Bedeutung und Rezept wird u.a. im Fernsehen viel vermutet und
auch munter gelogen, um Sachkunde vorzutäuschen, u.a. bei so
preiswerten Unterhaltungs-Sendungen wie "Keiner kocht", "Das defekte Dinner" und "Kochen unter Vollkrampf" ... ,-)) Es
ist ganz einfach, wie auch Pizza, ein Arme-Leute-Essen, eine Scheibe
Brot wird, wahrscheinlich um das altbackene etwas 'aufzupäppeln', auf
ein Rost über das offene Küchenfeuer gelegt und vorher mit einer
Knoblauchzehe abgerieben und mit etwas Olivenöl beträufelt, c'est tout! Die Variante für etwas 'vermögendere' Leute: Eine oder zwei etwas dickere gegrillte Scheiben (Toaster oder Sandwich- Macker) des hervorragenden
Krustenbrotes von Penny mit hauchzarten Spuren des Spitzen-Oliven-Öls von Aldi, belegt mit dünnen Scheibchen
deutscher Tomate, Knoblauch und Basilikum. Faule kokettieren schon mal mit Fertig-Paste aus Gläsern (Bärlauch z.B.) |
|
| . | | | |
| . | | Pesto für Arme Es
müssen keine Pinienkerne und kein teures extra dingens Öl sein, ich
hab's mit stinknormalem preiswertem Rapsöl und gesalzenen Erdnüssen aus
der Dose von ... versucht, das Ergebnis konnte sich sehen, und, vor
allem, essen lassen! Das ganze mit glatter Petersilie, in der Tat, ich muß schon sagen ...! | |
| . | | | |
|  | Aukkemaue (nach Kubicki) ...
ist, wie viele andere Rezepte aus ärmeren Landstrichen sozusagen eine
Reste-Verwertung, ein Universal-Allgemein-Backrezept, diesmal aus
Kaschubien. Heute habe ich es für Weihnachts-Plätzchen verwendet: 200g Kokosraspeln hatte ich und habe sie also als "Vorgabe" genommen. Dazu
habe ich 200g Müsli-Reste abgewogen (Haferflocken mit Rosinen und "Fruchtstückchen",
war fertig angemischt) und zur Abrundung 200g Mehl (vorher mit einem
halben Backpulver vermischt) und 100g Zucker - somit
700g "Grundmasse". Dazu kommen 4 Eier, die Eigelb sofort, das Eiweiß steifgeschlagen später. Dem
ganzen wird solange "unter stetigem Rühren" Milch zugegeben, bis die
Masse sämig ist; die mit einem Teelöffel auf dem Backblech verteilten
Häufchen sollten nicht zerfließen, aber auch nicht zu trocken sein,
eine Hausfrau hat das im Gefühl .. ;-)) Bei 160 Grad habe ich sie in der mittleren Schiene solange im Backofen gelassen, bis die Ränder bräunlich wurden. Man
könnte das ganze auch als, wie der Plattdeutsche sagt, "Platenkoken",
etwa klein-Finger-dick im ganzen auftragen und dann schon nach der
Häfte der Backzeit herausnehmen - dann wäre es nämlich ideal zum
"Ausstechen"! Die Reste werden später mit weitergebacken und nachher zerbröselt und bei der nächsten Aukkemaue wieder mit verwendet :-)) | |
|  | Die
fertig gebackenen Kekse können dann mit einer "Lasur" aus Puderzucker,
Gewürzen und Wasser überzogen und jedem Geschmack angepaßt werden, ich
habe "Zimtsterne" gewählt; diese Technik des "Flavorisierens" ist unter der Bezeichnung Stragelgur in Südtirol bekannt. Der große Vorteil ist, daß man sich
vorher nicht festlegen muß und dem Teig keine Gewürze zufügen braucht -
hier stehen Tür & Tor offen für ausufernde Versuche (Zitrone,
Sherry, Punsch, Eierlikör, Gummibärchen ...) Mit
wenig Zucker und evtl. altbackenem Schwarzbrot, Apfel, Nuß und
Backobst, etwas Hefe und einer Kastenform könnte es "Hutzelbrot"
werden, Aukkemaue ist d
a s universelle kaschubische Rezept, mit Hagebutten- oder
Quitten-Marmelade als Belag sogar eine schöne Erinnerung an Omas
"Kriegs- oder Nachkriegs-Küche".! | |
| .. | | | |
| | Zunge Neuerdings findet man im Kühlregal der Discounter Schweinezuge. ("Igittigitt" sagt meine Frau ;-). Verpackt sind meist 2 bis 3 Zungen. Angeboten werden sie sowohl frisch, gepökelt oder auch vorgegart. Für
3 Personen nimmt "man" 3 gepökelte (oder rohe) Schweinezungen je ca.
200 g, Suppengrün/Suppengemüse (Sellerie, Möhren, Porree, Petersilien- wurzel etc.), 2 Lorbeerblätter, 10 Pfefferkörner, 1 große Zwiebel, Butter evtl. auch Butterschmalz. Die Schweinezungen kurz abwaschen und am Schlund eventuell
vorhandene fettige Stücke abtrennen. Die Zungen sind im Normalfall
abgezogen; sollte das nicht vollständig geschehen sein, dann kann der
Rest nach dem Kochen leicht entfernt werden. Die Zungen mit kaltem Wasser aufsetzen, aufkochen und den Schaum abschöpfen. Suppengrün/Suppengemüse,
die Lorbeerblätter und Pfefferkörner dazu geben und 45 – 50 Min. auf
kleiner Flamme kochen lassen. Nach 40 Minuten die Zwiebel dazu geben
und mitkochen. Im Schnellkochtopf nach dem Aufkochen alle Zutaten
hinzugeben und etwa 35 Minuten bei gleich bleibendem Dampfdruck auf
kleiner Flamme garen. Die Zungen aus dem Kochsud herausnehmen und
zugedeckt etwas abkühlen lassen. Danach die restliche Haut, sofern
vorhanden, vorsichtig von der Zunge abziehen. Das Fleisch sollte
angenehm weich sein. Die Zungen werden schräg zur Faser mit einem
sehr scharfen Messer in etwa 2 bis 3 cm starke Scheiben geschnitten. Durch das schräge Schneiden, werden die Scheiben etwas größer, als wenn
man die Zunge lediglich quer schneidet. In einer Pfanne die Butter
vorsichtig zerlassen, so dass sie nicht bräunt. Die Zungenscheiben
hineinlegen und auf jeder Seite 2 bis 3 Minuten dünsten. Es geht um das
Butteraroma. Deshalb sollte man zu große Hitze meiden. In der
Zwischenzeit wird das Mischgemüse bißfest gekocht, das Wasser wird
vollständig abgegossen. Mit einer Prise Zucker, etwas Salz und ein
wenig geriebener Muskatnuss wird alles abgeschmeckt. 1 Teelöffel Butter
dazugeben und zergehen lassen, so daß sie sich
leicht über das gesamte Gemüse verteilt.
| |
| ... | | | |
 | | Anregungen, Kommentare & Fanpost bitte per email an: oompoop@freenet.de
|  |
| . |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
| |
|
|
| |